Zur Kenntnis … am 27. März

Das wird die Woche der großen Bühne: Gleich heute ist schon mal der Welttag des Theaters! Passend dazu sprechen am Abend in Berlin der nordrhein-westfälische CDU-Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Armin Laschet, und sein SPD-Pendant aus Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, über die Kommunikationsstrategien ihrer Parteien im Landtagswahlkampf. Das guck‘ ich mir genauso an wie 24 Stunden später die Überreichung des Kulturgroschens an die frühere Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU). Mit dieser symbolischen Münze ehrt der Deutsche Kulturrat langjährige und weit über den Tag hinausreichende Verdienste um Kunst und Kultur im politischen Raum.

Also ein Pflichttermin, aber vor allem sind diese Abende im Max-Liebermann-Haus gleich neben dem Brandenburger Tor immer sehr stimmungsvoll. Tags drauf sehe ich in Magdeburg den hoch gelobten Raimund Widra in Nicolas Stemanns „Werther“-Adaption (nach Goethes „Die Leiden …“), um dann am Donnerstag einer vermutlich heißen Debatte der „Offenen Gesellschaft“ beizuwohnen: Es treffen u.a. der neue Präsident des Deutschen Bühnenvereins, Ulrich Khuon, und der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, auf den kulturpolitischen Sprecher der AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt, Hans-Thomas Tillschneider. Ob das ein Gespräch wird? Und wenn ja: Worüber tatsächlich? Der Ort der Auseinandersetzung könnte jedenfalls bereits ein Omen sein: Das Magdeburger Puppentheater.

Weiter geht die wilde Fahrt am Freitag in Düsseldorf: Diedrich Diederichsen – pop-intellektueller Held meiner Jugend und heute Professor in Wien – spricht zum öffentlichen Auftakt des neuen NRW-Landesbüros für Bildende Kunst über „Der Verdienst und das Verdienst – Kunst, Ökonomie, Förderung“. Am Samstag schließlich fragt an seinem Sitz in Kornelimünster eben jenes Landesbüro in einem ganztägigen Workshop: „Was braucht die Kunst?“ – das ist ein sehr doof gelegener Termin, weil am Nachmittag das Derby auf Schalke läuft. Andererseits kann ich mir dort doch noch die beiden Räume mit aktuellen Werken der von mir höchst geschätzten Vera Drebusch angucken … Ich werde die Freunde des kulturpolitischen reporters so oder so an meinen Eindrücken teilhaben lassen.

Und sonst …

 

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Über derkulturpolitischereporter

Peter Grabowski ist der kulturpolitische reporter in NRW und drum herum
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