Zu Ihrer Kenntnis …

Raus aus dem Urlaub, rein in den Mai. In der Kulturpolitik und drumherum ist ganz schön was los, deshalb hier ein paar mehr Hinweise als üblich, dafür jetzt noch kürzer 😉 
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  • Soll die frühere Gauck- und Birthler-, heutige Jahn-Behörde abgeschafft werden und die Stasi-Unterlagen wandern ins Bundesarchiv? Im Bundestag stritten darüber gestern die Lobbyisten (ja, die gibt’s nicht nur in der bösen, bösen Wirtschaft)
  • Das BGH-Urteil zu den rechtswidrigen Ausschüttungen der VG Wort an die Verlage führt endlich zu Debatten. Jan Drees hat sie mit dem Philosophen Daniel-Pascal Zorn logisch auseinandergedröselt.
  • NRW-Kunstsammlungsdirektorin Marion Ackermann geht nach Dresden. Ministerpräsidentin (und Kuratoriumsvorsitzende) Hannelore Kraft ist deswegen angeblich beleidigt und radebrecht in der Pressemitteilung von „veränderter Aufgabe“.
  • Shazam der Kunstwelt: Die App „Magnus“ erkennt Kunstwerke und nennt ihren Preis
  • Die EU-Kommission schlägt für 2018 ein „Europäisches Kulturerbejahr“ vor (ursprünglich eine deutsche Idee). Das hat Kultur-Kommissar Tibor Navracsics letzte Woche auf dem Europäischen Kulturforum in Brüssel angekündigt.
  • Frankreich vermisst 23.000 Kunstwerke. Allein dem Nationalen Zentrum für Kunst und Plastik fehlen 11.000 – unter anderem ein Bett aus Versailles.
  • V&A verbietet das Zeichnen. Kritiker sehen den Kern des Museums bedroht.
  • Diese Woche wird mal wieder über TTIP verhandelt, in New York. Es bleibt zäh.
  • Böhmermann und die Folgen: Die Grünen im Bundestag beantragen sofortige Abschaffung von §103 („Majestätsbeleidigung“). Die NRW-Landesregierung beschließt einen ganz ähnlichen Antrag für den Bundesrat.
  • In diesem Moment läuft eine Anhörung zum 19. Rundfunkänderungsstaatsvertrag im Kultur- und Medienausschuss des NRW-Landtags am Donnerstag.
  • Nur wenig später sollte dort auch eine neuerliche Anhörung zum Thema „Inventarisierung von Kunst in öffentlicher Hand“ stattfinden. Sie wurde aber mangels anwesender Experten kurzfristig abgesagt (mehr in den nächsten „Drei Kurzen“)
  • Fünf Tage später: Noch ’ne Anhörung im NRW-Landtag, dann zur Integration von Flüchtlingen durch Kulturarbeit.
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Über derkulturpolitischereporter

Peter Grabowski ist der kulturpolitische reporter in NRW und drum herum
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