„Drei Kurze“ (15/322)

  • TTIP kulturneutral – EU-Kommission widerspricht allen Befürchtungen
  • „Aufgeregte Diskussion“ – Künstlerverbände werben für Sachlichkeit beim Kulturgutschutz
  • Ein Fünftel Wahrheit – Kulturstaatsministerin schlägt 100 Mio Euro fürs Filmerbe vor
Drei Kurze, die es in sich haben: Der Vertreter der EU-Kommission in Berlin, Richard Kühnel, ist die mitunter regelrechte TTIP-Paranoia des deutschen Kulturbetriebs ganz offenbar Leid und argumentiert jetzt dagegen. Auch die von Monika Grütters Kulturgutschutzgesetzentwurf vermeintlich unters Joch geknechteten Künstler(verbände) rücken mal ein bis drei Sachen gerade. Dafür hat die Kulturstaatsministerin an anderer Stelle ein Paradebeispiel von Nebelkerzen-Weitwurf abgeliefert: Ihr Vorschlag zur Rettung des deutschen Filmerbes kommt ganz smooth daher – 10 Jahre lang je 10 Mio Euro. Dass die von PwC kalkulierten Kosten fünfmal so hoch sind (Gutachten S.16), lässt sie in ihrer Pressemitteilung aber noch smoother ganz einfach weg.
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Über derkulturpolitischereporter

Peter Grabowski ist der kulturpolitische reporter in NRW und drum herum
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