Zurück auffem Hof

der kulturpolitische reporter ist aus dem Urlaub zurück, natürlich: Tag der Arbeit! Zu diesem symbolischen Datum – die hoch geschätzten und von mir zigfach mit Album- und Ticketkäufen bezahlten Herren Wader, Wecker, Mey mögen es mir bitte nicht übel nehmen – hier erst mal noch ganz entspannt dieser beste aller musikalisch-programmatischen Einstiege in die kommenden vier Wochen. Anhören, aus dem Fenster schauen, mitsingen!

Mein eigenes Mai-Programm: Montag geht’s zur Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes in Essen auf Zollverein, danach zur re:publica in Berlin und zum Wochenende zur Stipendiatinnenförderung des Cusanuswerks in Schwerte.

Am 12. Mai trifft sich der Kultur- und Medienausschuss im NRW-Landtag zur nächsten Sitzung (danke für die Grüße aus der letzten in den Urlaub), am 13. darf ich dann in Köln eine Runde von NRW-Kulturrat und Kulturpolitischer Gesellschaft zu Kunstbesitz in öffentlicher Hand moderieren (Stichwort „Portigon“); WDR 3 wird die Debatte voraussichtlich am 17. Mai in der Reihe „Forum“ ausstrahlen. An jenem Sonntag eröffnet auch das aufwändig renovierte Clemens-Sels-Museum in Neuss wieder seine Pforten. Ich weiß noch nicht, ob ich’s hin schaffe, wünsche der enorm rührigen wie sympathischen Direktorin Uta Husmeier-Schirlitz und ihrem Team aber den verdienten Erfolg bei Kritik und Publikum.

Der 21. Mai ist der „Welttag der kulturellen Vielfalt“, den der Deutsche Kulturrat dieses Mal für einen Anti-TTIP-Aktionstag nutzen will. Anschließend soll es dann auch endlich mit dem Kulturfördergesetz NRW weiter gehen, um das es nach seiner Verabschiedung im Dezember schlagartig still geworden war. Fünf Regionalkonferenzen beschäftigen sich nun in Mai und Juni mit dem Regelwerk – spannend ist vor allem, ob es den im Gesetz vorgesehenen Kulturförderplan in dieser Legislaturperiode eigentlich noch geben wird. Seine Erstausgabe sollte nämlich parallel zum Gesetzgebungsprozess entstehen, aber bisher … Schweigen im Walde.

Ich selbst darf dann am 29. Mai in Essen eine Fachtagung des Landesmusikrates NRW und mehrerer Partner zur musikalischen Bildung in Schulen moderieren. Das wird eine … Herausforderung – auf die ich mich sehr freue. Aber gerade deswegen jetzt erst noch mal:

„Lasst uns noch schnell was singen,
gleich kommt die Polizei,
im herrlichen Monat Mai“

 

P.S.: Natürlich wird am 9. Mai auch die Biennale in Venedig eröffnet, zu der ich’s – wie bisher leider immer – erst im Herbst schaffen werde. Für Nordrhein-Westfälinnen und -Westfalen gibt es dieses Jahr gleich mehrfach Grund, dort hin zu fahren: Der Deutsche Pavillon wird von Florian Ebner kuratiert, der die Fotografische Sammlung im Essener Folkwang Museum leitet. Und einer der fünf von ihm dazu ausgewählten Künstler ist der wirklich höchstbegabte Wuppertaler Fotograf Tobias Zielony. Seine – wie auch die anderen Arbeiten von Hito Steyerl, Olaf Nicolai und dem Duo Metwaly/Rizk – sind: Großer Sport!

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Über derkulturpolitischereporter

Peter Grabowski ist der kulturpolitische reporter in NRW und drum herum
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