Ein Plan, ein Plan … Münster*, wir danken dir!

In weiten Teilen der Republik klingen Diskussionen über Förderung und Infrastruktur von Kunst und Kultur stets wie eine Kakophonie aus dem Vorhof zu Hölle: Es wird gejammert und gestöhnt, dass es den lieben Gott erbarmt. Auf den will man im Osten von Nordrhein-Westfalen aber lieber nicht weiter hoffen – und denkt jetzt systematisch über Morgen nach, statt weiter einem vermeintlich besseren Gestern hinterher zu heulen.

„Landschaftsverband Westfalen-Lippe“ – solche Begriffsungetüme aus der deutschen Staatsebenenhierarchie lassen sonst eigentlich nur die Herzen von Bürokratiefetischisten höher schlagen. Am vergangenen Freitag wurde ich nun aber höchstpersönlich Zeuge eines überaus ungewöhnlichen Vorgangs: In Hagen hatten sich gut 400 Vertreter von Kommunen und Kreisen, Kultureinrichtungen und -verbänden zu einer Konferenz eben jenes Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) getroffen. Kurz gesagt ging es um gute Konzepte für schlechter werdende Zeiten – und nahezu alle hatten tatsächlich gute Laune. Das war so erfrischend, dass ich gleich für WDR 3 darüber berichten musste. Statt Lesestoff zum Thema gibt es heute deshalb einfach mal was zum Hören (bitte klicken).

* Der LWL sitzt in Münster und ist Initiator der Kulturentwicklungsplanungen in Westfalen-Lippe. Deshalb die Überschrift …

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Über derkulturpolitischereporter

Peter Grabowski ist der kulturpolitische reporter in NRW und drum herum
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